August 2015 - News aus dem Gemeinderat Aadorf
Verkehrssituation Morgentalstrasse Aadorf
AADORF – Immer wieder gerät der Morgentalkreisel, meistens wegen Velounfällen, in negative Schlagzeilen. Die Unfälle und weiteren Anliegen im Zusammenhang mit der Morgentalstrasse waren Anlass genug das kantonale Tiefbauamt um eine Stellungnahme zu bitten.
Petitionseingang
„Ein Zebrastreifen muss her.“ Mit dieser Schlagzeile wurde der Gemeinderat Anfang Mai 2015 konfrontiert. Ende Mai hat eine entsprechende Petition mit 86 Mitunterzeichnern den Gemeinderat erreicht. Da es sich bei der Morgentalstrasse um eine Kantonsstrasse handelt, hat die Gemeinde keine Entscheidungsbefugnis. Dass der Fussgängerstreifen nicht mehr aufgezeichnet wird, wurde seinerzeit bei der Sanierung der Strasse abschliessend durch das kantonale Tiefbauamt beschlossen. Auf die nochmalige Rückfrage der Gemeinde ist die Antwort des kantonalen Tiefbauamts entsprechend ernüchternd ausgefallen. Es wird am Entscheid festgehalten. Der erforderliche Sichtbereich ist nicht gegeben und die Erkennungsdistanz aufgrund der Kurveninnenseite ist zu gering. Das Anbringen eines Fussgängerstreifens wurde deshalb aus verkehrs- und sicherheitstechnischen Gründen abgelehnt.
Hohes Unfallrisiko
Gleichzeitig mit der Anfrage betreffend Zebrastreifen wurde auf die wiederkehrenden Velounfälle aufmerksam gemacht. Innert kürzester Zeit ereigneten sich zwei Unfälle, bei denen Velofahrer betroffen waren. Dabei wurde festgestellt, dass die bestehende Bebauung und die Einlenker die Geometrie des Verkehrskreisels bestimmen. Die Möglichkeiten in der Grösse und Platzierung sind daher stark begrenzt. Obwohl sich die Unfälle in letzter Zeit häuften, fällt der Morgentalkreisel in der kantonalen Unfallstatistik nicht auf bzw. die Anzahl Unfälle liegen im kantonalen Durchschnitt. Deshalb fehlt auch in diesem Bereich der dringende Handlungsbedarf, weshalb der Kanton keine Massnahmen vorsieht. Der Gemeinderat wird die Situation weiterhin aufmerksam beobachten.
Konflikt Geh- und Radweg
Heute führen beidseitig ein Trottoir und ein Veloweg entlang der Morgentalstrasse. Verschiedene Anwohner haben angefragt, ob punktuelle Verbesserungen – wie beispielsweise ein gemeinsamer Fuss- und Radweg möglich sind. Ein solcher gemeinsamer Weg birgt verschiedene zahlreiche Gefahren und die Praxis zeigt, dass kaum mehr gemeinsame Fuss- und Radwege gebaut werden. Weitere konkrete Verbesserungsvorschläge können dem Tiefbauamt unterbreitet werden. Liegen solche vor, nimmt die Gemeinde diese entgegen und führt die nötigen Verhandlungen mit den kantonalen Instanzen.
Renaturierung Lützelmurg Maischhausen
Das Renaturierungsprojekt wurde durch das Amt für Umwelt des Kantons genehmigt. Die Firma Karl Geiges AG begann am 31. August 2015 mit den Renaturierungsarbeiten. Die Arbeiten dauern unter Vorbehalt der entsprechenden Witterung rund fünf Wochen. Die direkten Anstösser wurden über den Baubeginn separat informiert. Alle am Bau beteiligten Firmen sind bemüht, die Behinderungen so gering wie möglich zu halten.
Erschliessung Neuberg und Sanierung Huzenwilerstrasse Häuslenen
Über das genannte Gebiet liegt ein genehmigter Gestaltungsplan vor. Für die Umsetzung des Projekts wurde die Erschliessung geplant. Im Rahmen der Erarbeitung des Erschliessungsprojekts ergaben sich mit entsprechenden Massnahmen Möglichkeiten zur Verbesserung der Sicherheit bei der Kreuzung Matzinger-/Huzenwilerstrasse. Die Projekte „Erschliessung Strasse und Werke“ und „Sanierung der Kreuzung“ liegen ab 4. September 2015 während 20 Tagen öffentlich auf.
Ausdolung Häslerbach Ettenhausen
Mit den Hochwasserschutzmassnahmen und Renaturierungsarbeiten Ettenhausen Süd wurden bereits 2010 und 2013 erste Arbeiten umgesetzt. Als letztes Teilprojekt hat der Gemeinderat die Ausdolung des Häslerbachs genehmigt. Erfreulicherweise konnte mit der Agroscope Tänikon vereinbart werden, dass die Gemeindestrasse zurückgebaut wird. Zukünftig wird die von der Agroscope erbaute Traktorenteststrecke als Verbindungsstrasse dienen. Durch den Rückbau der Gemeindestrasse ist nur noch ein (anstelle von zwei) Bachdurchlass zu erstellen, was sich positive auf die Baukosten auswirkt. Die Gesamtkosten für das Teilprojekt belaufen sich auf Fr. 185‘000.−. Abzüglich Subventionierung des Bundes und Kantons und dem Beitrag der Agroscope hat die Gemeinde letztlich einen Betrag von Fr. 80‘000.− zu übernehmen. Die Auflage erfolgt ab 4. September 2015 während 20 Tagen. Die Realisierung ist noch in diesem Jahr vorgesehen.
Bekämpfung von Neophyten
Diverse Neophyten haben sich auch in unserer Gemeinde stark verbreitet. Unter anderem die amerikanische Goldruten, die aufrechte Ambrosia und der japanische Staudenknöterich. Vor allem entlang von Bächen und in Gärten wachsen diese gebietsfremden Pflanzen und breiten sich immer mehr aus. Die Garten- und Grundstückeigentümer sind aufgefordert, sich über Neophyten zu informieren und entsprechend zu handeln. Auskunft bei Fragen erteilt Ueli Weber, Mitarbeiter Werkhof Aadorf, Tel. 079 348 87 12.
Adieu Astrid Mathis
Nach 23 Jahren im Einsatz für die Gemeinde Aadorf hat sich Astrid Mathis Ende August in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Dank ihres Fachwissens, ihrer offenen und freundlichen Art war sie bei den Einwohnerinnen und Einwohnern wie auch bei den Mitarbeitenden sehr beliebt. Im Laufe der Jahre hat Astrid Mathis neben dem anfänglich geführten Arbeitsamt, das Zivilstandsamt mit dem Bestattungsamt, die Schlichtungsstelle für Mietwesen und die Leitung der Einwohnerdienste übernommen. Sie hatte stets ein offenes Ohr und das nötige Feingefühl die richtigen Worte bei den Gesprächen mit den Trauerfamilien zu finden. Mit dem Weggang von Astrid Mathis geht viel Wissen über die Gemeinde Aadorf verloren. Wir danken Astrid Mathis für ihre langjährige Treue und wünschen ihr alles Gute für den kommenden Lebensabschnitt.
15 Jahre Werkhof
Giuseppe Annunziata, feierte am 1. September 2015 sein 15-jähriges Jubiläum im Werkhof. Dank seiner Ausbildung als Maler und der breiten Berufserfahrung, kann er vielseitig eingesetzt werden. Sein Interesse gilt auch der Sicherheit der Gemeindeangestellten. Seit kurzem ist er nicht nur Sicherheitsbeauftragter des Werkhofs, sondern Leiter Sicherheit der ganzen Gemeindeverwaltung, inkl. Aaheim und EW Aadorf. Pepi ist ein aufgestellter und zuverlässiger Mitarbeiter, der überall sehr geschätzt wird. Wir danken ihm für seinen Einsatz während den letzten 15 Jahren und freuen uns wenn wir noch lange auf seine Dienste zählen dürfen.
Gemeinderat Aadorf