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April 2015 - Neues aus dem Gemeinderat und Verwaltung

Energiestadt Label erneuert
Seit dem Jahre 2003 gehört Aadorf zum Kreis der Ortschaften die mit dem Energiestadt Label ausgezeichnet sind. Nach den Re-Audits der Jahre 2007 und 2011 ist nun im April 15 das neueste Re-Audit durchgeführt worden. Mit 65 Prozent wurde die gleiche hohe Zahl wie vor vier Jahren erreicht. Das Aktionsprogramm 2015 bis 2018 lehnt sich stark an die bisherige Tätigkeit an. Das Budget von jährlich 20‘000 Franken bleibt unverändert. Auch die Kommission bleibt für die neue Periode bestehen. Der Gemeinderat wird sich in neuer Zusammensetzung Gedanken über die Weiterführung und die Frage «braucht es das Label in Zukunft überhaupt noch» machen, gehören doch mittlerweile viele der Themen des Aktivitätenprogramms zu den Aufgaben einer Gemeinde.

Gemeinde- und Kulturzentrum
Die Gemeinde stellt den Vereinen im Gemeinde- und Kulturzentrum Archivschränke zur Verfügung. Er hat nun beschlossen, die Mieten für die Schänke ab 2016 minim anzupassen. Die Beschallungsanlage im Gemeinde- und Kulturzentrum wurde erneuert und auf den neusten Stand gebracht. Dafür wurden namhafte Aufwendungen getätigt. Der Gemeinderat hat beschlossen, für externe Veranstalter die Benützungsgebühr anzupassen. Diese beträgt neu 400 Franken. Für einheimische Organisationen bleibt die bisherige Gebühr unverändert bestehen.

Kantonal Schützenfest 2018
Bekanntlich findet im Jahre 2018 das Thurgauer Kantonalschützenfest im Hinterthurgau statt. Geschossen wird auf acht verschiedenen Anlagen, so auch auf der Anlage Steig in Aadorf. Der offizielle Tag und Anlass am Schützenfest wird in Aadorf durchgeführt. Der Gemeinderat hat beschlossen, dem kürzlich gegründeten Trägervereinbeizutreten. Die Verpflichtung besteht in der Zeichnung eines zinslosen Darlehens von 1‘500 Franken, ohne Nachschusspflicht, zur Vorfinanzierung der anfallenden Aufwendungen. Bei einem Überschuss werden die Darlehen wieder zurückerstattet.

Wie und wo weiter mit dem Projekt «Ranunkel»
Der Vorstand des Vereins «Ranunkel» hat den Exekutivbehörden der Mitgliedergemeinden in einem Brief einige Fragen über die Weiterführung des Zentrums und den Standort gestellt. Der Gemeinderat Aadorf nimmt dazu wie folgt Stellung: Grundsätzlich erachtet er das Zentrum Ranunkel mit seinem Beschäftigungsangebot als sinnvolle Institution zur sozialen Integration und Stabilisierung. Der Gemeinderat ist deshalb bereit, sich auch weiterhin finanziell zu beteiligen, das im Rahmen der alljährlichen Budgets. Die weiteren Fragen befassen sich dann mit einem neuen Standort, da der heutige durch die Überbauungspläne in der ehemaligen Industrieanlage kaum noch sinnvoll ist. In Aadorf besteht zurzeit nach Ansicht des Gemeinderates keine Möglichkeit einen neuen Standort anzubieten. Er würde auf alle Fälle jedoch ein Mietobjekt einem Eigentum vorziehen. Einer Zusammenarbeit mit der ESRA in Sirnach steht der Gemeinderat grundsätzlich nicht negativ gegenüber.

Wärmeverbund Aadorf
Per Ende Juni 2016 stellt die Firma Bachmann AG den Betrieb ihres Wärmeverbundes ein. Dieser wird dannzumal zusammen mit dem Verbund der Kifa unter einer neuen Trägerschaft weitergeführt. Die Federführung übernimmt das Elektrizitätswerk des Kantons Thurgau (EKT). Sowohl die Gemeinde wie die Volksschulgemeinde sind mit je fünf Prozent an der neuen Trägerschaft beteiligt. Ergänzt wird die Beteiligung seitens der Kifa AG, welche zudem auch den Standort für die Heizzentrale weiterhin zur Verfügung stellt. Erfreulicherweise bleiben praktisch alle bisherigen Wärmebezüger beim neuen Wärmeverbund. Neu ist auch der Coop zum Abschluss bereit.

Sport und Freizeit
Der Fortschritt bei den Sport- und Freizeitanlagen ist täglich sichtbar, sowohl was die Mehrfachsporthalle wie auch das Freibad anbelangt. Der Gemeinderat nimmt zur Kenntnis, dass die Projekte auf Kurs sind.

René Lutz

April 2015 - Neues aus Gemeinderat und Verwaltung

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