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Alarmübung in Elgg 27. September 2006

Mittwoch, 27. September 2006 um 19.00 Uhr

 

Ziel der Übung

  • Zusammenarbeit von zwei Einsatzelementen über die Kantonsgrenze hinweg
  • Bewältigung von einem nicht alltäglichen Ereignis

Szenario

  • Versuchte Notlandung eines zehnplätzigen Kleinflugzeuges auf der Verbindungsstrasse zwischen Iltishausen (TG) und Elgg (ZH)
  • Bei diesem Versuch wurde ein Personenwagen touchiert, welcher sich überschlägt und auf dem Dach zu liegen kommt. Dabei wurden zwei Personen eingeklemmt
  • Die Tragflächen des Flugzeuges wurden abgerissen, dadurch entstand ein Brand
  • Der Flugzeugrumpf kommt im nahen Waldstück zum Stillstand

Der Alarm wurde für die Feuerwehren Eulachtal und Aadorf gleichzeitig ausgelöst, weil die Absturzstelle nicht genau einem Gemeindegebiet zugeordnet werden konnte. Zugleich wurden die Rettungsdienste des Kantonsspitals Winterthur und die Flughafenfenfeuerwehr alarmiert.

Die Einsatzleitung wurde durch die Vizekommandanten Andi Frei (FW Eulachtal) und Franz Zbinden (FW Aadorf) wahrgenommen.Sie arbeitete nach dem ständigen Auftrag der Feuerwehr:

Retten, Halten, Löschen, Folgeschäden verhindern.

Am Flugzeugwrack übernahm Jan Bauke (Kdt. Stv. Berufsfeuerwehr Unique) die Koordination der Rettungen.

 
Die übrigen Aufgaben wie Strassenrettung, Löschangriff, Absuchen von vermissten Personen im Gelände und Bachsperre errichten, wurden durch die AdF's der beiden Feuerwehren übernommen.

Die Sanität der beiden Einsatzelemente und der Rettungsdienste des Kantonsspitals Winterthur haben die verletzten Personen professionell betreut. Die Verkehrsabteilungen der Feuerwehren Eulachtal und Aadorf haben die Verbindungsstrasse verkehrsfrei gemacht und eine grossräumige Umleitung aufgebaut.

Einsatzmittel

  • Ganze Feuerwehr Eulachtal mit 80 AdF, allen Fahrzeugen und Geräten
  • Feuerwehr Aadorf mit 30 AdF, allen Fahrzeugen und Spezialgeräten wie 250 kg Pulveranhänger, Beleuchtungs- und Ölwehr Modul

        

         

  

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